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Natur

Der Grüne Daumen – Herbstliche Sternstunden

Der Grüne Daumen – Herbstliche Sternstunden

© Kientzler/PIXELIO.DE

Holen Sie sich den Himmel auf Erden! Die schillernden Blütensternchen der Astern versprühen ein wahres Feuerwerk an Farben. Sie verbreiten gute Laune im Garten oder auch im Topf auf Balkon, Terrasse und beim Hauseingang.
«Aster» ist das griechische Wort für «Stern». Himmlisch sind denn auch die hübschen Blütensternchen der Herbstastern. Überaus dankbar sind sie auch: Sie blühen während Wochen und halten sich prima in der Vase. Ausgepflanzt im Garten be­ginnt der Blütenzauber je­des Jahr aufs Neue Anfang Herbst. Die leuchtenden Blüten wirken wie übergros­se, bunte Gänseblümchen. Die Auswahl reicht von der kugelförmigen, kompakten Kissen-Aster bis zu Sorten mit 80 bis 150 Zentimeter Höhe. Raublatt- und Glattblatt-Astern sind lang­lebige Schönheiten aus romantischen Landgärten, wo sie adrett am klassischen Lattenzaun brillieren. Sie lieben die Sonne und nahrhafte, nicht zu trockene Erde.

Begehrte Nektarquelle

Die Blümchen der Kissen-Aster (Aster dumosus) erscheinen so zahlreich, dass sie das Blattwerk glatt verdecken. Regen kann ihnen nichts anhaben. Sie schliessen ihre Blüten­köpfchen einfach zu. Kaum blinzeln sie erneut der Sonne entgegen, locken sie Schmetterlinge, Bienen und Hummeln zum Nek­tarmahl. Bei den fleissigen Honigsammlern sind Astern heiss begehrt. Denn Futterquellen sind nun rar, und das frische Herbstangebot ist für den Wintervorrat höchst willkommen.

© VERENA N./PIXELIO.DE

Gekonnt kombiniert

Kissen-Astern erreichen kaum 40 Zentimeter Höhe und passen damit perfekt auch in Balkonkistchen und Gefässe. Liebliche Partner sind «graue Eminenzen», also winterharte Pflanzen mit silbrigen Blättern wie Lavendel, Wermut, Küchensalbei und Currykraut. Die Stacheldrahtpflanze (Calocephalus) ist robust und ebenso winterhart, genauso wie das Heiligenkraut (Santolina), Silberzapfen (Helichrysum) und Greiskraut (Senecio cineraria). Hübsch sind zudem Ziergräser mit ihren eleganten Halmen, die im Wind geheimnisvoll rascheln. Einige bilden niedliche, wintergrüne Polster, andere wie das Lampenputzergras brillieren mit zarten Rispen. Blümchen, die die kalte Jahreszeit durchhalten, sind Heidekräuter (Callunen), im Gegensatz zu Eriken, die nach stärkerem Frost absterben.

© BBH/PIXELIO.DE

Ausgesprochen pflegeleicht

Die verwelkten Blütenstände der Astern erst im Frühjahr handbreit über der Erde abschneiden. Im Winter bieten sie Marienkäferchen und vielen Insekten Unterschlupf, Vögel picken eifrig die Samen. Astern im Garten vermehren sich durch unterirdische Ausläufer. Alle paar Jahre sollte man die Wurzelstöcke mit dem Spaten ausgraben, teilen und frisch einsetzen. Entweder nach der Blüte im Spätherbst oder im Frühjahr.

Edith Beckmann

Schatten unter den Augen

Augenringe sind für viele Menschen ein leidiges Thema. Die dunklen Schatten unter den Augen lassen Betroffene krank und niedergeschlagen wirken. Nur selten sind sie jedoch ein Anzeichen für eine Erkrankung. Meist sind sie ein rein kosmetisches Problem. Doch wie entstehen Augenringe? Was kann man dagegen tun?

Frankenstein spielen im Garten

Die Veredelung dient der Erhaltung von Eigenschaften bestimmter Sorten. Virusfreie Obstsorten oder besonders schöne Rosen können dadurch über das Aufpfropfen von Edelreisern oder das Okulieren von Knospen auf eine Unterlage vermehrt werden.

Vintage-Charme mit Blühgarantie

Lange Zeit galten sie als altmodisch, doch mit der jüngsten Renaissance von Blumen im Vintage-Stil sind Hortensien wieder voll im Trend. Jedes Jahr gibt es bei den artenreichen Kleinsträuchern Spannendes für Balkon, Terrasse und Garten zu entdecken.

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