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Natur

Im Oktober wechselt die Farbpalette im Garten zu warmen Tönen

Im Oktober wechselt die Farbpalette im Garten zu warmen Tönen

Obwohl es im Oktober noch viel zu tun gibt, macht es Spass, mit Aquarellfarben die Farbvielfalt einzufangen. Noch gibt es warme Tage, an denen man Gartenarbeit mit kreativem Tun kombinieren kann.

Wer mit den Augen eines Malers durch seinen Garten geht, nimmt andere Dinge wahr als man es mit der Optik des Gärtners tut. Insbesondere morgens, wenn der Tau Spinnweben und Pflanzen mit Glitzerkugeln übersät. Will man die Tautropfen malen, erkennt man schnell, dass reines Weiss die falsche Farbe ist. Tautropfen übernehmen die Farben der Umgebung und schillern im Sonnenlicht oft in vielen Farben. Es lohnt sich auch einmal, das Verfärben der Blätter zu verfolgen. Ein Blatt, das sich einrollt, ist gar nicht so einfach abzuzeichnen. Zeichen und Malen im Garten schärft die Wahrnehmung und bereitet Freude.

Mit Gärtneraugen realisiert man etwas anderes: Es gibt zu tun – im Garten im Oktober. Was an Obst im September nicht geerntet und verwertet wurde, muss nun von den Bäumen geholt werden. Kartoffeln, Wurzelgemüse, Kohl und Obst werden im Keller eingelagert. Dabei gilt: Wöchentlich überprüfen und zügig verbrauchen. Tapfer reifen die letzten Tomaten noch vor sich hin. Idealerweise verwertet man jetzt grüne Tomaten, im Internet findet man eine Menge Rezepte für Chutneys und Marmeladen.

Blumen fürs nächste Jahr

Wenn sich Lücken in Beeten, Hecken und Rabatten zeigen, kann man sie jetzt noch füllen: Blütensträucher, Heckenpflanzen, Nadelgehölze, Rosen, Beerensträucher und Obstbäume kommen jetzt noch in den Boden. Blumenzwiebeln und frühjahrs- und sommerblühende Stauden sollen jetzt gesetzt werden. Damit ist man mit einem Bein bereits im Frühling. Zuvor aber gräbt man nicht winterharte Knollen wie Dahlien, Gladiolen und Freesien aus, um sie frostfrei zu lagern. Samen von verblühten Sommerblumen kann man jetzt immer noch sammeln und in hüb- sche Tüten verpacken – für sich selbst und als Geschenke für andere Gartenfreunde. Einen Teil der Samenstände überlässt man aber den Vögeln. Bereits fürs nächste Jahr steckt man jetzt Knoblauch und Winterzwiebeln in die Erde.

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Kompostieren

In der Schweiz werden leider rund 500 000 Tonnen organisches Material mit dem Hauskehricht entsorgt. Zu viele Gartenbesitzer verschenken damit wertvolle Rohstoffe – und kaufen teuren Dünger. Im Herbst fällt besonders viel Material an, das sich für das Kompostieren eignet. Das muss nicht sein. Informieren Sie sich über die verschiedenen Methoden des Kompostierens. Kompost ist nicht nur ein hervorragender Dünger, er bietet auch vielen nützlichen Mikroorganismen und Tieren wie Regenwürmern oder Blindschleichen Lebensraum.

Letzter Rasenschnitt

Der Rasen wird nun zum letzten Mal geschnitten und der Mäher wird gereinigt und gepflegt zur Winterruhe gebracht. Zum Mulchen mischt man den Schnitt mit Blättern. Herunterfallendes Laub auf dem Rasen wird nun regelmässig entfernt. Kinder können mithelfen beim Laubrechen und Laubhaufen als Überwinterungsquartier für Igel, Blindschleichen und Kröten bauen.

Erste Frostnächte

Frostempfindliche Kräuter und mediterrane Kübelpflanzen dürfen bis zum ersten Frost draussen bleiben. Verfolgen Sie aber die Wetterprognosen und reagieren Sie auf die erste Frostwarnung. Palmen werden jetzt warm eingepackt, um den Winter in unseren Breitengraden heil zu überstehen. Kündigt sich der erste Frost ab, müssen die letzten Bohnen-, Tomaten-, Gurken-, Zucchini-, Kürbis- und Paprikafrüchte geerntet werden. Salate schützt man mit Folie. Bis zum ersten Frost bleiben Kohlgemüse mit Ausnahme von Kohlrabi im Beet. Wurzelgemüse wie Karotten, Rettiche und Randen lassen sich durch eine leichte Vliesauflage schützen. Leere Gartenbeete werden gejätet und gelockert, aber nicht umgegraben.

Herbstbrunch

Abends ist es jetzt bereits kühl. Aber an Sonnentagen kann man zu einem herzhaften Herbstbrunch im Garten einladen. Es gibt dann Kartoffel- und Kürbisspeisen, auch die frittierten Tomaten eignen sich. Wer verschiedene Chutneys und Marmeladen eingemacht hat, organisiert eine kleine Degustation. Am besten schlendert man am Samstag über den Markt und lässt sich inspirieren. Der Garten bietet nun ein wahres Feuerwerk an leuchtenden Herbstfarben und liefert eine Menge Deko-Material für Ihren Festtagstisch, aber auch fürs Haus. Schneiden Sie Äste mit bunten Blättern und arrangieren Sie sie zu Sträussen und Gestecken. Verteilen Sie besonders schön gefärbte Blätter und nachreifendes Obst als Dekoration aus. Kürbisse in allen Farben und Formen oder Kastanien sind attraktive Herbstdekorationen im und ums Haus. Die roten Hagebutten der wilden Rosen sind dekorativ in Gestecken und Kränzen.

Regula Zellweger

Das Land der Burgen und Schlösser

Über 100 Burgen und Schlösser zählt das Aostatal: Trutzig und mächtig thronen sie auf jedem Felsvorsprung und wachen über das Tal hinter der Schweizer Grenze. Jede valdostanische Burg hat ihre eigene Geschichte und ihren eigenen Charakter. Freunde des Mittelalters kommen hier voll auf ihre Kosten.

Baumpollen sind lästig und doch faszinierend

Hasel und Erle blühen, Ende März kamen Esche und Birke dazu: Die Baumpollensaison ist in vollem Gang. Fast jede zehnte Person ist sensibilisiert auf Birkenpollen und reagiert damit allergisch auf deren Pollenkörner, die zur Blütezeit in der Luft herumfliegen.

Illetrismus im Alter: Die digitalen Senioren

Schon einmal haben wir uns im «active & live» mit dem Thema Illetrismus befasst, doch zwei Themen wurden vorerst nicht berücksichtigt. Wie wirkt sich dieser funktionale Analphabetismus im Alter aus? Und welche Auswirkungen hat die fortschreitende Digitalisierung? Und hängen diese beiden Aspekte zusammen?

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