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Ratgeber

Was sich Frauen wünschen

Was sich Frauen wünschen

Es ist nicht einfach, als Mann in der Welt der Frauen bestehen zu können. Was wünscht sich eine Frau von einem Mann – oder anders gefragt: Wie soll sich ein Mann verhalten, damit er bei Frauen «landet»? Muss er sich verbiegen? Oder lieber authentisch bleiben?

Die Männer beschäftigen sich seit jeher mit der Frage, was sie tun oder lassen sollten, um bei einer Frau «zu landen». Dazu existieren vielfältige Studien, die sich – jede auf die eine oder andere Art – dem Thema annähern. Die einen tun dies in durchaus ernster, eher wissenschaftlicher Manier, andere hingegen gehen die Sache eher von der nicht ganz so todernsten Seite an. Am aktuellsten und damit fast schon am aussagekräftigsten sind indes – seriöse – Frauenzeitschriften, die sich diesem Aspekt immer mal wieder widmen, denn immer nur über Cellulite zu schreiben, ist ja auch fad.

In einem der wirklich gut gemachten Magazine, das im deutschsprachigen Raum erscheint, veröffentlichten die Blattmacher die Ergebnisse einer Umfrage bei Frauen, welche Eigenschaften ein Mann in ihren Augen besitzen sollte, damit sie eine längerfristige Beziehung mit ihm überhaupt in Betracht ziehen würden. An erster Stelle kam – vielleicht für einen Mann überraschend – Einfühlungsvermögen und Empathie. Danach kamen – die genaue Reihenfolge kann ich im Gedächtnis jetzt nicht mehr rekonstruieren – gutes Aussehen, guter Sex und gute finanzielle Verhältnisse respektive «beruflich erfolgreich». «Sportlich» war auch noch in den vorderen Rängen, etwas weiter hinten figurierte die Aussage, dass er zu einem guten Vater taugen sollte. Dass der «gute Vater» doch etwas weiter hinten rangierte, muss aus statistischer Sicht relativiert werden, denn wenn etwa bei jungen Frauen der Mutterwunsch noch nicht so ganz im Vordergrund steht, ist die Frage für den Moment für die antwortende Frau vielleicht auch noch nicht so wichtig und daher die Anzahl der positiven Nennungen eher vernachlässigbar.

Der Typus Mann

Beschäftigen wir uns einmal mit den Mann-Typen. Hier gibt es – wie schon eingangs erwähnt – diverse Vorschläge und Versuche von Annäherungen. Mal sind es fünf Grundtypisierungen, einmal skizzierte eine Schweizer Wochenzeitung gar deren zehn, das war allerdings nicht ganz ernst gemeint. In einem erst kürzlich erschienenen Interview im Magazin «Der Spiegel» mit der deutschen Enwicklungspsychologin Lieselotte Ahnert – es ging darin primär um die frühkindliche Entwicklung und die darin besonders wichtige Beziehungsentwicklung zu den Erziehenden, also einerseits Vater und Mutter, anderseits externe Betreuung durch Kinderkrippen – listete die Professorin der Universität Wien drei verschiedene Vätertypen auf: Erstens, den engagierten Vater, der unter der Woche querbeet mithelfe bei der Kindererziehung, praktisch alles mitmache und am Wochenende noch einen «drauflege». Dann, zweitens, den eher Passiven, der sich eher wenig einbringe und die Erziehung weitgehend der Frau überlasse. Im Mittelfeld schliesslich Väter, die zumindest teilweise das leisteten, was auch der Engagierte unter ihnen täte, am Wochenende aber dann doch nicht besonders eifrig seien, wenn es um die Kinder gehe. Also drei Typologisierungen von Frau Professor. Eine gute Ausgangslage, für einmal auch an dieser Stelle drei Typen von potenziellen männlichen «Langfristpartnern» zu definieren. Das sind Grundmuster, die man auch einmal etwas durcheinanderwürfeln kann, dann kommt es zu immer neuen Kombinationen, neuen Mustern.

Eins, zwei und drei

Der Frauenversteher und Einfühlsame: Sicherlich eher eine modernere Form des Mannes. Er liest seiner Frau nicht nur jeden Wunsch von den Augen ab, er kennt auch jene Wünsche, von der seine Frau noch gar nichts weiss. Er kommt ihr immer entgegen, ist jederzeit zu einem tiefschürfenden Diskurs über Gefühle bereit und tut auch sonst keiner Fliege was zuleide. Wird von anderen Männern als «Softie», «Weichei» oder auch «Warmduscher» betitelt und hat es im männlichen Freundeskreis – mit Ausnahme der sich wöchentlich treffenden Männerhilfegruppe – nicht leicht. Eher links-alternativ ausgerichtet.

Der Typ Schwiegersohn: So, wie ihn sich die mögliche Schwiegermutter vielleicht vorstellt. Er ist «eine gute Partie», kommt aus dem «richtigen Haus», hat Manieren, kleidet sich adrett, aber nicht übertrieben, hat eine berufliche Zukunft – vielleicht sogar im väterlichen Betrieb – in Aussicht und scheint zumindest vielversprechend. Er bewegt sich in einem entsprechenden Freundeskreis, nicht abgehoben, aber eben seriös. Möglicherweise bisweilen etwas langweilig. Steht politisch eher auf der konservativen Seite, was auch zu seinem Habitus passt. Spricht ungern über Gefühle.

Der klassische Macho: Allein hier gäbe es Dutzende Untergruppen, doch wir sprechen hier nicht explizit vom Vorstadtdödel, der mit der verfläzten alten Adidas-Trainingshose auf dem Sofa hockt und bei Fernsehfussball Bier und Wiener Würstchen in sich reinfüllt. Nein, es gibt ihn auch, den Alltagsmacho. Der das Gefühl hat, er – mit ein paar Ausnahmen – habe allein das Sagen. Kinder, Küche, Haushalt – Sache der Frau. Auswahl des Autos – seine Sache. Dieser Typus Mann kommt in allen Gesellschaftsschichten vor, er kann smart sein, sich gegen aussen gut verkaufen oder auch weniger, erfolgreich sein oder auch nicht. Aber wenn am Sonntagnachmittag Formel 1 übertragen wird, dann ist das sein Ding, auch wenn auf dem Nachbarsender Rosamunde Pilcher läuft, was seine Frau eigentlich viel lieber sehen möchte. Spricht nie über Gefühle, höchstens über die der andern.

Drei Grundtypen, die Sie jetzt auch beliebig «verwürfeln» und verwirbeln und neu kombinieren können. Und was will die Frau, wie es am Anfang dieses Beitrags erwähnt wurde? George Clooney natürlich. Also weder zu viel Warmduscher, auch wenn sie ein paar Eigenschaften davon schätzen würde, noch einen Schwiegersohn-Typ, auch wenn der natürlich für finanzielle Sicherheit sorgen würde und ganz adrett wäre, und nicht so einen Macho, auch wenn es ja so ein klein bisschen Macho auch sein dürfte, das gehört schliesslich zum Mann-Sein dazu.

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Antworten? Keine.

Die einleitende Frage lautete, was ein Mann so tun oder lassen müsste, um bei einer Frau zu landen. Wie schon so oft bei «Mann (oh) mann» stellen sich Fragen, die letzten Endes nicht schlüssig beantwortet werden können. Oder die gar nicht beantwortet werden können. Ich bin der Ansicht, dass viele Facetten zum «Mann-Sein» beitragen können, die ihn für eine Frau attraktiv machen können. Nichtsdestotrotz gibt es auch auf der anderen Seite des Geschlechterdaseins ganz unterschiedliche Typen, die halt ihrerseits wiederum ihr Pendant suchen wollen, das zu ihnen passt. Männer sollten sich also nicht verbiegen, nur der Anpassung willen. Authentisch zu sein und damit ein klein wenig unverwechselbar, das ist doch auch ein Attribut, das einen einzigartig macht. Und fehlerhaft zu sein, das gehört einfach dazu. Nicht?

Roland Breitler

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