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Ratgeber

Wie man Vorsätze umsetzt, ohne dabei aufzugeben

Wie man Vorsätze umsetzt, ohne dabei aufzugeben

Die einen fassen sie, die andern lassen es von Anfang an bleiben. Und die meisten von denen, die tatsächlich gute Vorsätze gefasst haben, geben oftmals nach kurzer Zeit schon Forfait. Irgendeine Ausrede wird sich immer finden lassen. Wobei gerade die Vorsätze in der Silvesternacht – im leichten Champagnerschwindel beschwingt dahingesprochen – oftmals die am wenigsten nachhaltigen sind.

Erinnern Sie sich? Wir hatten in der letzten Ausgabe von «active&live» genau darüber diskutiert. Und wir hatten auch Ansätze versprochen, wie sich Vorsätze tatsächlich in die Tat umsetzen lassen. Dafür gibt es tatsächlich ein paar «Regeln» oder Verhaltensgrundsätze, wie Sie ganz persönlich mit ihren Vorsätzen umgehen sollten, ganz gleich, ob Sie Ihre Vorsätze nun an Silvester oder irgendwann mitten im Jahr gefasst haben.

Aufhören zu rauchen? Endlich weg mit den lästigen Festpölsterchen? Raus aus der Komfortzone Couch und Fernseher, dafür rauf auf die Finnenbahn und ab in den Fitnessraum? Ernährung umstellen, mehr Salat, Gemüse und Obst und weniger Fleisch? Verzicht auf die täglichen Bierchen am Feierabend und endlich fertig mit dem Chips- und Nüssligeknabbere vor der Flimmerkiste?

Keine Maximalforderungen

Sollten Sie sich diese Liste auf einem Zettel aufgeschrieben haben, vergessen Sie es gleich wieder. Sie haben hier zwar eine ausgezeichnete und gesunde Lebensweise notiert, aber wenn Sie schon all diese grös­seren und kleineren Laster bereits leben, wird Ihnen eine Umstellung auf einen Schlag nie gelingen. Finnenbahn ist – zu Beginn – mühsam, trotz der modernen Sportausrüstung kommen Sie kaum vom Fleck, in den Fitnessraum trauen Sie sich nicht und Sie sollten auch noch Salat essen, wobei Sie doch eben Kalorien verbrannt und richtig Hunger haben. Sie fühlen sich ausgelaugt und unwohl, Sie sind hungrig und die Zigaretten fehlen Ihnen auch noch. Das Resultat: schlechte Laune.

Der Fehler: Sie haben sich auf eine Maximalforderung eingelassen. Die Lösung, Vorsätze umzusetzen, liegt vielmehr in der Step-by-Step-Methode, also Schritt für Schritt.

Sie wollen abnehmen und mehr (oder überhaupt) Sport treiben? Gut. Beginnen Sie damit, dass Sie zweimal in der Woche eine halbe Stunde «walken», das sind zügige Spaziergänge. Nach zwei Wochen ersetzen Sie einen dieser Spaziergänge durch den Gang auf die Finnenbahn, den Vita Parcours oder joggen Sie eine halbe Stunde durch den Wald. Sie können auch zu Beginn fünf Minuten joggen und fünf Minuten walken. Überlegen Sie sich ernsthaft, ob Sie einmal ein seriöses Fitnesscenter aufsuchen wollen, Probetrainings sind kostenlos. Die Trainer sind in der Regel gut ausgebildet und werden Ihnen ein Training verschreiben, dass genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Etwa Fitness ganz allgemein, Stärkung des Rückens oder Aufbau der Muskulatur generell. Ihr Alter spielt dabei keine Rolle, in meinem Center ist der Älteste 85 und in der Tat «fit wie ein Turnschuh». Und er kommt regelmässig. Sie werden vielleicht Überwindung brauchen, ein Fitnesscenter überhaupt zu betreten, doch nach dem dritten Besuch fühlen Sie sich bereits wie ein «alter Hase», denn Sie merken, dass es Ihnen guttut.

Ähnlich mit dem Rauchen. Hören Sie nicht von einem Tag auf den andern auf. Zählen Sie mal, wie viele Zigaretten Sie so am Tag verpaffen. Dann nehmen Sie sich vor, diese Zahl um zwei zu verringern. Die nächste Woche fällt wieder eine Zigarette weg und so weiter, bis Sie ihr Ziel erreicht haben. Zählen Sie bereits am Morgen die «erlaubte» Zahl ab.

Wenn Sie mit dieser Methode, also Schritt für Schritt, vorgehen, dann haben Sie beste Voraussetzungen, Ihre Vorsätze in die Tat umzusetzen. Und Sie werden sogar bemerken, dass Sie Freude daran haben.

Positiv darüber sprechen

Sprechen Sie über Ihre Vorsätze. Sie brauchen sich kein Schild um den Hals zu hängen, aber informieren Sie Freunde und Familie. Sagen Sie ihnen, dass Sie sich dies oder jenes vorgenommen haben. Das erzeugt zwar einen gewissen Druck, aber vielleicht erhalten Sie auch Unterstützung.

Kommunizieren Sie auch positiv. Sagen Sie nicht, es gibt jetzt – leider – weniger Fleisch, sondern freuen Sie sich darauf, mehr Gemüse und Obst zu essen und vielleicht auch einmal vegetarische Gerichte auszuprobieren. Sagen Sie nicht, ich darf nicht mehr rauchen, sondern nehmen Sie zur Kenntnis, dass Sie damit nicht nur Ihrer Gesundheit etwas zuliebe tun, sondern auch noch Ihr Portemonnaie schonen. Legen Sie täglich den Gegenwert Ihrer eingesparten Zigaretten in ein separates Kässeli und gönnen Sie sich aus dem Erlös etwas Schönes.

Gemeinsam statt einsam

Zu zweit oder sogar in einer kleinen Gruppe geht alles besser. Wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin mitzieht, dann können Sie sich gegenseitig motivieren. Oder ziehen Sie Ihre Pläne gemeinsam mit einem Freund oder einer Freundin durch. Damit garantieren Sie auch eine Kontrolle des Erreichten.

Wenn Sie diese wenigen Grundsätze berücksichtigen, dann werden Sie Ihre Vorsätze einhalten können. Oder Sie haben sich zumindest sehr gute Voraussetzungen dafür geschaffen.

Roland Breitler

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