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Ferien / Reisen

Wohlfühlreise durch die winterliche Romandie

Wohlfühlreise durch die winterliche Romandie

Während der frostigen Wintertage gibt es nichts Schöneres als Entspannung im warmen Thermalwasser. Bereits die alten Römer wussten um die wohltuende Wirkung von Heilwasser, und viele Thermalbäder gehen auf die Römerzeit zurück. Auch in der Westschweiz.

Tief aus den Bergen in der Romandie sprudelt heilendes Wasser und reichert sich auf seinem langen Weg Richtung Meer an mit Sole, Schwefel und Mineralien. Beim Austritt aus der Quelle misst es bereits mindestens 20 Grad Celsius – Minimaltemperatur, um als Thermalwasser zu gelten. Das Wasser aus den Heilquellen hat eine therapeutische Wirkung und positiven Einfluss auf das Wohlbefinden. Es fördert die Durchblutung, regt den Kreislauf an, wirkt heilend bei rheumatischen oder neurologischen Beschwerden und lindert chronische Gelenkschmerzen. Entspannende Wohlfühlmomente für Körper und Geist sind für jedermann empfehlenswert: In den Thermen sind die Alltagssorgen vergessen.
Die Bilderbuchlandschaften in der näheren und weiteren Umgebung der Thermalbäder laden zu Aktivitäten im Freien ein und machen den Wellnessaufenthalt perfekt. Eine Winterwanderung, eine Schneeschuhtour oder ein Tag auf der Piste: Die anschliessende Entspannung in der Bäderlandschaft verhilft zur absoluten Erholung. Oftmals ist den Thermen auch ein Hotel angeschlossen.

Yverdon-les-Bains: Traditionsreiche Bäderstadt

Die heissen Quellen, denen Yverdon-les-Bains seinen Zusatz im Ortsnamen verdankt, wurden vermutlich schon 200 Jahre vor Christus genutzt. Erste konkrete Hinweise datieren aus dem Jahr 1431. Heute gilt Yverdon-les-Bains als wichtigster Badekurort der Westschweiz.
Eingebettet zwischen Neuenburgersee und Jura wurde das Thermalzentrum rund um eine schwefelhaltige Quelle erbaut, die mit einer Temperatur von 29 Grad aus dem Boden sprudelt. Das warme Quellwasser verdankt seine heilende Wirkung dem besonders hohen Schwefelgehalt. Nur einen Kilometer von der pittoresken Altstadt entfernt, sorgen im Thermalbad 28 bis 34 Grad warme Innen- und Aussenbecken mit Jacuzzi, Wasserfällen und Nackenduschen für intensives Wohlbefinden. Die umfangreiche Wellness-Oase mit japanischem Onsen, zwei Saunas, drei Hamams und einer Tropendusche runden die Palette des offiziell als Kureinrichtung anerkannten Thermalzentrums ab.

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Les Bains de Saillon: Thermalpark mit Kinderparadies

Weiter Richtung Walliser Alpen liegt das charmante mittelalterliche Städtchen Saillon. Am rechten Rhone-Ufer trifft man auf einen immensen Thermalpark, der von heissen, unterirdischen Quellen profitiert. Das breite Angebot umfasst zwei Outdoor- und einen Indoorpool mit 34 Grad warmem Thermalwasser, ein 25-Meter-Becken und einen Strömungskanal. Der Spa «Carpe Diem», die Wohlfühlhütten mit Sauna und Hamam sowie die eigene Kosmetiklinie aus Essenzen von regionalen Alpkräutern und Aprikosen ergänzen das Angebot. Auch Kinder kommen nicht zu kurz: Ein abgetrennter Bereich mit Becken, Wasserspielen und einer Spielhütte laden zum Planschen ein. Nach 18 Uhr sind die Erwachsenen unter sich, Kinder unter 16 Jahren dürfen den Spa nicht mehr betreten. Ideale Gelegenheit, im Ruheraum das Bergpanorama zu geniessen.

Lavey-les-Bains: Das heisseste Thermalwasser

Vom Jura führt die Westschweizer Wellnessreise weiter in die Waadtländer Alpen. In Lavey-les-Bains entspringt die wärmste Quelle der Schweiz. Das Wasser wird mit einer Temperatur von 62 bis 70 Grad aus einer Tiefe von rund 600 Metern entnommen und direkt in die Bäder gepumpt. Im dampfenden Aussenbecken geniesst man Entspannung inmitten der Natur mit Panoramablick auf die Alpen.
Das Thermalbad umfasst drei Becken mit einer Wassertemperatur von 32 bis 36 Grad – darunter ein mehr als 1000 m2 grosses Aussenbecken. Die Becken sind mit Whirlpool, Massagedüsen, Wasserfall, Strömungskanälen und Unterwasserliegen mit Sprudeldüsen ausgestattet. Im nordischen Pavillon stehen den Badegästen eine Sauna und eine Schneegrotte zur Verfügung. Der orientalische Teil der Thermen wartet mit Hamam, türkischem Bad und Wasserfontänen auf.

Ich muss hinaus in die weite Welt

Ich heisse Susanne, bin 1941 im Appenzellerland aufgewachsen und war von Beruf Krankenschwester. Während meiner Ausbildung besuchte ich regelmässig die Proben eines Chors. Sie waren für mich eine Möglichkeit, mich ausserhalb des Spitalcampus mit der Stadt und ihren Menschen vertraut zu machen. Ich kannte niemanden und ich fühlte mich sehr alleine. Auch im Personalhaus fühlte ich mich anfänglich sehr fremd. Das Haus war düster und kahl, die unregelmässigen Arbeitszeiten verhinderten viele Kontakte.

«Mann-oh-mann!»

Wie sich die Rolle des Mannes in wenigen Jahrzehnten verändert hat und wie der «moderne» Mann damit umzugehen weiss. Oder eben auch nicht. Eine Bestandesaufnahme (Teil 1).

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